S-Bahn-Triebzug
ET/EM 171 082
Die
Baureihe ET/EM 171, eingesetzt von 1939 bis 2001, war mit beachtlichen
62 Jahren eines der langlebigsten Schienenfahrzeuge bei der Deutschen
Bahn. Zum 100. Geburtstag der elektrischen S-Bahn in Hamburg 2007
konnte der neue Museumszug ET/EM 171 082, Baujahr 1958, fertig gestellt
werden. In achtjähriger Arbeit haben die Mitglieder des Vereins
Historische S-Bahn Hamburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Werk Ohlsdorf
der S-Bahn Hamburg GmbH den Zug aufwändig restauriert. Rund 10.000
ehrenamtliche Arbeitsstunden waren nötig, den Zug detailgetreu im
Stil
vergangener Jahrzehnte herzurichten.
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T-Wagen T1 11
Der
restaurierte Museumszug der Hamburger Hochbahn AG besteht aus den
Triebwagen 11 und 220. Wagen 11 wurde am 28. Februar 1912 in Betrieb
genommen und ist heute der älteste noch betriebsfähig
erhaltene U-Bahn-Wagen Deutschlands. Sein Fahrgastraum ist in zwei
Abteile für die 2. und 3. Klasse geteilt.
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T-Wagen
T6 220
Der
Wagen 220 aus der 6. Lieferserie aus dem Jahre 1920 wurde
wie der Wagen 11 bei der Wagonbauanstalt Falkenried gebaut. Beide
Fahrzeuge waren bis 1970 im planmäßigen Einsatz.
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TU-Wagen
TU1 8838
Dieser
Wagentyp verkörpert den Wiederaufbau der im 2. Weltkrieg
zerstörten Fahrzeuge. Auf den Überresten von 118
beschädigten Triebwagen ließ die Hamburger Hochbahn die
zunächst als „B-Wagen" bezeichneten Triebwagen vom Typ TU1
entstehen. Als Neuaufbau des ehemaligen Wagen 324, Baujahr 1927, ist
der Museumswagen 8838 im Jahre 1950 vom Fahrzeugbau Falkenried an die
Hochbahn abgeliefert und im Jahr 1970 ausgemustert worden.
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TU-Wagen
TU2 8762
Die
noch relativ jungen Triebwagen der 9. bis 13. Lieferung wurden in
den Jahren 1959 bis 1961 gründlich modernisiert. Dabei erhielten
sie
unter anderem eine neue Außenbeplankung aus Nirosta-Stahlblech,
was
ihnen im Volksmund den Namen „Silberlinge“ eintrug. Wagen 8762 entstand
aus dem Umbau des Wagens 392, Baujahr 1929. Als einer der letzten Wagen
alter Bauart war er bis Dezember 1970 im Planbetrieb und wurde erstmals
2008 als Museumsfahrzeug eingesetzt.
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U-Bahn-Triebwagen
DT1 9030/31, Gesellschaftszug „Hanseat“
Die
Einheit 9030/31 vom Typ DT1 wurde 1958 in Uerdingen gebaut und
legte bis zum Abschied der Bauart im Jahre 1991 rund 1,5 Millionen
Kilometer auf dem Netz der Hamburger U-Bahn zurück. Seit 1992 ist
der
Zug unter dem Namen „Hanseat“ als bisher weltweit einziger
U-Bahn-Gesellschaftszug wieder in Betrieb. Einer der per Durchgang
verbundenen Wagen wurde originalgetreu restauriert. Er bietet 28
Sitzplätze mit kleinen Tischen. Der zweite Wagen ist modern
gestaltet,
hat eine 10 Quadratmeter Tanzfläche und einen
großzügigen
Tresenbereich. Für Partystimmung sorgt eine Musik- und
Mikrofonanlage.
Selbstverständlich befindet sich im „Hanseat“ auch eine moderne
Toilette.
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Alsterdampfer
„St. Georg“
Das
älteste betriebsfähig erhaltene Fahrzeug des Hamburger
Nahverkehrs ist die „St. Georg“. Das Schiff wurde 1876 als „Falke“
gebaut und war 63 Jahre lang im Liniendienst vom Jungfernstieg nach
Barmbek, Mühlenkamp und Winterhuder Fährhaus im Einsatz. 1911
erfolgte der Umbau zum Glattdecker mit dem neuen Namen „Galatea“. 1936
änderte die HHA den Schiffsnamen in „St. Georg“. Nach dem Krieg
verkauft,
kaufte der VAD 1989 das Schiff von der Berliner Stern- und
Kreissschiffahrt und ließ es in den Bauzustand von 1939
restaurieren. Wieder mit einer 2-Zylinder-Dampfmaschine angetrieben,
kehrte der
Dampfer im Sommer 1994 nach 55 Jahren auf die Alster zurück.
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Barkasse
„Aue“
Die
„Aue“
ist die letzte noch auf der Alster verbliebene von insgesamt
elf Barkassen, die 1925, 1926 und 1930 für die Linien nach
Ohlsdorf und zum Stadtpark gebaut wurden. Am 2. März 1926 lief das
Schiff unter
dem Namen Klaus auf der Oelkers-Werft in Hamburg als offene Barkasse
vom
Stapel. 1934 mit festen Aufbauten ausgestattet und 1960 einer
umfangreichen Modernisierung unterzogen war die „Aue“
im Fährverkehr eingesetzt. Eine technische Attraktion ist der 1951
gebaute
Jastram-Dieselmotor. Nach 1998 setzte die ATG Alster-Touristik GmbH
über Jugend in Arbeit e.V. in Harburg umfangreich instand, die Aue
ist
seit Dezember 2004 wieder auf der Alster zu sehen.
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Hafenfähre
„Bergedorf“
In
den Jahren 1952 bis 1962 wurden von der HADAG 26 Schiffe des Typs II
und III bei verschiedenen Werften für den Fährverkehr im
Hamburger
Hafen in Auftrag gegeben. Die Schiffe erhielten einen modernen
dieselelektrischen Antrieb und prägten das Bild des Hafens
über vier
Jahrzehnte. Die DES „Bergedorf“ wurde im Jahr 1955 von der Hamburger
Stülcken-Werft an die HADAG abgeliefert und stand bis 1997 im
Einsatz.
Nach gründlicher Werftüberholung fand das Schiff als
schwimmendes Café
im Museumshafen Oevelgönne seinen Liegeplatz und wird für
Sonderfahrten
voll betriebstüchtig erhalten.
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Magirus-Deutz Typ
Saturn II
Der
Magirus-Deutz Saturn II ist ein 1962 an die Uni Köln gelieferter
Reisebus mit heute kaum mehr bekannten Details wie Sitzen aus
Schlangenlederimitat, Dachrandverglasung und handbedienten
Klapptüren. Seine Nr. 891 entspricht der Nummer eines 1962 von den
VHH beschafften Saturn II L-Reisebusses und erinnert an die Tradition
des BGE/VHH Reiseverkehrs.
In der Linienvariante prägte dieser Omnibustyp hauptsächlich
in den 1960er Jahren das Gesicht des Hamburger ÖPNV in der
"Vor-Standardbus-Zeit" mit. Neben 125 Fahrzeugen bei der VHH galt
dieses mit von 1958 bis 1967 insgesamt beschafften 686 Stadt- und
Schnellbussen insbesondere für die Hamburger Hochbahn AG.
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Omnibus
Daimler-Benz O 305
Wagen
8433 der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein A.G. ist sozusagen der
direkte Pendant zum von der HHA stammenden Schnellbus Nr. 6416 des HOV.
Während neu beschaffte Linienbusse der Hamburger Hochbahn AG seit
ca.
1974 mit Automatik-Getriebe ausgestattet waren, stellte die VHH im
Hinblick auf den Überlandcharakter vieler ihrer Linien auch in
späteren
Jahren noch Fahrzeuge mit Handschaltung / Schaltgetriebe in Dienst.
Wagen 8433 ist mit Baujahr 1984 einer der jüngsten O 305 – ab dem
Folgejahr kam dann das Nachfolgemodell O 405 in Fahrt – und
verfügt als
gehobene Ausstattung über Gepäcknetze.
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Omnibus
Daimler-Benz O 305G
Die
Hamburger „Fahrzeugwerkstätten Falkenried (FFG)“ entwickelten 1975
einen neuen Gelenkbus auf Basis der von FFG konstruierten
elektronischen „Knickwinkelsteuerung“. Nach den guten Erfahrungen mit
den eingesetzten Schubgelenkbussen auf der Linie 102 entschloss sich
die HHA 1982 weitere stark benutze Buslinien auf Gelenkbusbetrieb
umzustellen. Zu diesem Zweck wurde eine weitere Serie von vierzig DB O
305 G (7201-7240) beschafft. Der Wagen 7211 sollte nach Ausmusterung
1993 nach Bulgarien gehen, verblieb aber in Deutschland und gelangte in
den Harz, von wo er 2009 vom Hamburger Omnibus Verein erworben werden
konnte.
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Omnibus
Daimler-Benz O 305 Schnellbus
Im
Jahre 1984 beschaffte die Hamburger Hochbahn letztmals Stadt- und
Schnellbusse des seit 1969 eingesetzten Typs O 305. Der Schnellbus 6416
stammt aus der letzten Lieferserie und wurde 1994 zur Erhaltung durch
den Hamburger Omnibus Verein ausgewählt. Seit 2008 ist er wieder
für
den Fahrgastverkehr zugelassen.
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Omnibus
Daimler-Benz O 309 D „Bergziege“
„Bergziege“
nennen die Blankeneser die Fahrzeuge ihrer 1959 in Betrieb
genommene Buslinie 48 durch das Treppenviertel liebevoll. Seit 1973
setzte die Hochbahn AG dort Kleinbusse vom Typ O 309 D ein. Der Wagen
249 stammt aus der Serie von 1981/82 und wechselte 1990 zur Pinneberger
Verkehrs-Gesellschaft (PVG), die seitdem diese Ringlinie befährt.
Seit
1999 ist der Bus offizielles Museumsfahrzeug der PVG.
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